In alten Mauern Geschichte neu erleben
Der Fluss der Erinnerung – die Installation »Mnemosyne«
In jedem Ausstellungsraum gibt es spannende Dinge zu entdecken
Pößnecker Kunstschätze bewundern
Bürgerliches Leben im 19. Jahrhundert

Entdecken Sie das »Museum642 – Pößnecker Stadtgeschichte«!

Ein museales Kleinod in jeder Hinsicht! So abwechslungsreich und vielgestaltig ist das historische Gebäudeensemble am Klosterplatz 2-4-6. Mit Klostermauern, Stadtmauer, Bohlenstuben … fachkundig restauriert und ebenso die Ausstellungsräume: jeder Raum ist in Inhalt und Form eine neue Entdeckung.

Pferdehimmel, Schwarze Küche und eine begehbare Litfaßsäule – das alles und vieles mehr gibt es im Museum642 in Pößneck zu entdecken. Das Denkmalensemble aus drei geschichtsträchtigen Gebäuden steht auf dem Gelände des ehemaligen Karmeliterklosters, das hier vor 700 Jahren gegründet wurde und bis zur Reformation bestand, womit Geschichte am authentischen Ort erzählt werden kann. Das Museum642 spannt den geschichtlichen Bogen von der Ersterwähnung des Ortes bis in die Gegenwart. Zugleich finden sich immer wieder Bezüge zur vielgestaltigen Haus- und Nutzungsgeschichte der ehemals drei Häuser. Ausgehend vom überdachten Innenhof können Sie alle Museumsebenen auf einer individuellen Runde erkunden und Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart multimedial erleben.

Das Museumsensembles aus drei historischen Gebäuden mit roten Dachziegeln am gepflasterten Klosterplatz 2-4-6. Haus 6 links mit Fachwerk und weißem Anstrich sowie einem gelben Anstrich am mittleren Haus 4 und einem Weißen an Haus 2. Am rechten Bildrand neben Haus 2 steht ein großes, gelbes Backsteingebäude, das Pößnecker Gymnasium „Am Weißen Turm“.
Bronzeplastik des Museumsmaskottchens, Kater Franz Adelbert Hüthling. Typisch gekleidet im Anzug mit Spazierstock und Zylinder, hier sitzend auf einem steinernen Sockel im Freien vor einem Zaun im Museumgarten.

SONDERAUSSTELLUNG

Paul Rieth im Stil der Jugend.

Wie ein Pößnecker in München Zeichen setzte

27.02. bis 28.04.2026

Die Sonderausstellung würdigt sowohl dem 155. Geburtstag des Pößnecker Künstlers Paul Rieth als auch dem 130. Jubiläum der „JUGEND – Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben“, die einer ganzen Stilrichtung ihren Namen gab – dem Jugendstil.

Ausstellungseröffnung am 26. Februar 2026, 17 Uhr, Eintritt frei

Titelbild, Paul Rieth – Gedächtnisheft, JUGEND 1925, Heft 35 © Universitätsbibliothek Heidelberg

NEUERSCHEINUNG

Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum des Museum642

Parallel zur aktuellen Sonderausstellung ist eine Festschrift erschienen, in der Regionalhistoriker Hans Walter Enkelmann die vergangenen zehn Jahre in der Geschichte des Museum642 am Klosterplatz 2-4-6 – von der Idee bis zur Fertigstellung – eingehend reflektiert.

Titelblatt mit Darstellung des aus drei Häuser bestehenden Gebäudeensembles.

SONDERFÜHRUNG

Licht ins Dunkel bringen - Wo die Schatten des Klosters lauern!

Freitag, 16.01.2026, 16 Uhr, Museum642

Taschenlampenführung ab 12 Jahre geeignet.
ACHTUNG: Teilnehmerzahl begrenzt!

VORTRAG

Die Heidemörder und andere historische Kriminalfälle aus Pößneck

Donnerstag, 12.02.2026, 17 Uhr, Bilkesaal

Vortrag von Regionalhistoriker Karl Ernst

VERANSTALTUNGEN

Öffentliche Museumsführungen

Für die individuellen Museumsbesucher*innen, die gern einmal innerhalb einer Führung das Museum642 erkunden möchten, ohne eine eigene Führung zu buchen, gibt es auch in diesem Jahr während der Wintermonate das Angebot für öffentliche Sonntagsführungen.
Komplette Hausführung (ca. 60 Minuten).

Nächste Führung am Sonntag, 29.03.2026, 14.30 Uhr
Ein Mann und drei Kinder stehen vor einer Ausstellungswand mit einer historischen Karte der früheren Postwege und bewegen die interaktiven Drehscheiben. Darauf sind Tagebucheinträge Johann Wolfgang von Goethes von seinen Reisen zu finden.