Der 1871 in Pößneck geborene Paul Rieth gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den bekanntesten deutschen Künstlern. Als einer der Hauptmitarbeiter der Zeitschrift „JUGEND“ begeisterte er jahrzehntelang vor allem mit seinen Darstellungen des mondänen Gesellschaftslebens, die doch immer wieder eine scharfe Kritik verhüllten.
Die Sonderausstellung zeigt die Erfolgsgeschichte der „JUGEND“, die sich in einer damals stetig im Wandel befindenden Zeit an die Spitze der Medien geschlagen hat. Tauchen Sie ein und erfahren Sie, wie es einen Pößnecker Künstler nach München verschlug und er Einfluss auf den Jugendstil in ganz Deutschland hatte.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!
Eine Karte können Sie sich gerne als Souvenir beim Besuch unserer Sonderausstellung kostenlos mitnehmen.
Sie wollen mehr?
Wir wechseln die Motive zum Mitnehmen während der Laufzeit unserer Ausstellung in regelmäßigen Abständen. Als komplettes Set sind die Karten auch ab sofort für 2,00 Euro käuflich zu erwerben. Bitte fragen Sie bei Interesse unsere freundlichen MitarbeiterInnen von der Tourist-Information im Museumsgebäude.
Der Künstler Paul Rieth war nicht nur geborener Pößnecker, sondern hat bereits zu seinen Lebzeiten einen großen Beitrag geleistet, um die Kunstform des Jugendstils zu prägen. In unserer aktuellen Sonderausstellung lernen die Schüler, wie sich der Jugendstil in einer Zeit des Wandels entwickelt hat, was ihn kennzeichnet und dass ein Pößnecker dabei gar nicht so unbeteiligt war.
Sprechen Sie uns gerne an!
So lautet der Titel einer Ausstellung, die in Kooperation mit der Kulturstube Pößneck anlässlich des überregional bekannten Künstlers und Pößnecker Ehrenbürgers Prof. Franz Huth vom 5. Juni bis zum 15. September 2026 (Ausstellungseröffnung: 4. Juni) Werke seines künstlerischen Schaffens präsentieren wird.
Neben ausgewählten Schätzen und Neuzugängen aus den eigenen Sammlungen möchten wir Besitzer von Huth-Werken dazu aufrufen, es uns gleichzutun. Dabei dürfen Pößneck-Ansichten natürlich nicht fehlen. Aber wir heißen jeden „echten Huth“ herzlich willkommen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann bitten wir Sie, sich bis Ende April 2026 bei uns zu melden und Ihren „Huth“, soweit möglich, leihweise für die kommende Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
Ihr Ansprechpartner:
Tourist-Information Pößneck, Klosterplatz 2-4-6
Tel.: 03647/412295, E-Mail: kultur.sekretariat@poessneck.de
Die Publikation stellt die Entstehungsgeschichte des Museum642 in den Fokus. Regionalhistoriker Hans Walter Enkelmann zeigt anhand des Pößnecker Stadtmuseums die wechselvolle bauhistorische Entwicklung der Gebäude am Klosterplatz 2-4-6. Ein besonderer Fokus wird dabei auf den langen Weg hin zum neuen Pößnecker Stadtmuseum gelegt. Dazu finden Sie zahlreiche Fakten und Wissenswertes rund um die Gestaltung und Ausstellungen.
Die in Kooperation mit dem Pößnecker Stadtarchiv herausgebrachte Publikation ist für 5,00 Euro an folgenden Standorten erhältlich:
Die Sonderausstellung zeigte eine Retrospektive auf die vergangenen zehn Jahre des Pößnecker Stadtmuseums am Klosterplatz. Angefangen bei seiner Entstehung in den ehemals drei Häusern mit den Hausnummern 2, 4 und 6 über seine musealen Funktionen mit seinen vielfältigen Ausstellungen und Veranstaltungen wurde auch ein Blick auf die wechselvolle Haus- und Nutzungsgeschichte des heutigen Gebäudeensembles geworfen. Die örtlichen Begebenheiten des Museum642 wurden dabei ebenso beleuchtet wie seine Entwicklung als neues Pößnecker Stadtmuseum, das seit seiner feierlichen Eröffnung am 27. November 2015 als Ausstellungs- und Veranstaltungsort ein Glücksfall für das kulturelle Leben der Stadt Pößneck ist.
Jeder Pößnecker kennt ihn oder hat zumindest schon seinen Namen gehört. Immerhin befinden sich auf ihm zwei der bekanntesten kulturellen Einrichtungen der Stadt. Die Rede ist natürlich vom Klosterplatz. Und so haben sich die Stadtbibliothek in der Bilke und das Museum642 im Herbst 2025 zusammengetan, um den Klosterplatz und seine Bedeutung in der Stadtgeschichte Pößnecks entsprechend zu würdigen. Herausgekommen ist eine Präsentation, die den Betrachter mit auf eine kleine Zeitreise nimmt. Denn der Name des Pößnecker Klosterplatz kommt nicht von irgendwoher, sondern geht bis auf das Mittelalter zurück, als auf ihm noch ein echtes Kloster stand.
Die Ausstellung „Der Pößnecker Klosterplatz im Wandel der Zeit – Jubiläum hoch 4“ thematisierte anhand der Jubiläen 2025
– 710 Jahre Klostergründung,
– 600 Jahre Klosterkirche,
– 500 Jahre Klosterauflösung und Reformation,
– 10 Jahre Museum642
die Geschichte des ehemaligen Pößnecker Karmeliterklosters mit dem heutigen hiernach benannten Klosterplatz als Schwerpunkt.
Noch immer sind die Städte Gera und Ronneburg sowie die umliegenden Dörfer geprägt von der Geschichte des Uranabbaus. Auch hier im ehemaligen Kreis Pößneck als ein Landkreis des Bezirkes Gera in der DDR betritt dieses Thema kein gänzlich unbekanntes Terrain, aber es gibt auch viel Neues zu entdecken. Denn die Wismut hatte viele Gesichter, die sich uns auch heute in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zusammenhängen zeigen.
Die Wanderausstellung entstand 2022/2023 in einem intergenerationalen Projekt mit Schulklassen und der Bevölkerung aus der Region Gera-Ronneburg und wurde von der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. Gera koordiniert. Sie thematisiert die Alltagsgeschichte des DDR-Uranabbaus in Ostthüringen samt seinen sozialen, kulturellen und politischen Dimensionen. Außerdem nimmt sie die Transformationszeit seit 1989 und die gegenwärtige Erinnerungskultur in den Blick und fragt nicht umsonst: Was bleibt von der Wismut in der postindustriellen Gesellschaft übrig?
Die Präsentation richtete sich sowohl an Jugendliche und junge Erwachsene als auch die Eltern- und Großelterngeneration und bot ein interaktives Angebot.
Finanziert wurde die Wanderausstellung vom BKM, der Thüringer Staatskanzlei und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Förderprogramm Jugend Erinnert.
Die Ausstellung präsentierte eine Auswahl der annähernd 220 Trachtenpuppen umfassenden Sammlung des regionalen Künstlers und Sammlers Henry Scheibe. Die unterschiedlich großen Exemplare – Miniaturen von 17cm bis zu Übergrößen von 60 cm – aus Porzellan, Kunststoff und anderen Materialien sind mit den jeweils regionalen Trachten und landestypischen Gewändern ihrer menschlichen Ebenbilder bekleidet und das möglichst originalgetreu und vollständig. Die Figuren gehören zu den Mode- und Kostümpuppen, bei denen stets die unterschiedlichen Bekleidungsformen im Vordergrund stehen und die sich nicht zum Spielen eignen.
Neben der umfangreichen Sammlung von Henry Scheibe zeigte die Präsentation zudem zwei lebensgroße Trachtenpuppen mit einer traditionellen Hochzeitstracht aus der rumänischen Partnerstadt Topoloveni (Große Walachei/Rumänien).
Das Museum642 – Pößnecker Stadtgeschichte erhielt im Jahr 2023 eine besondere Schenkung von insgesamt neun Werken der Pößnecker Künstlerin. Diese geben einen Einblick in Ihr künstlerisches Schaffen und ergänzen den Bestand im Pößnecker Stadtmuseum, welcher nunmehr über 160 Exponate umfasst.
Neben den originalen Kunstwerken aus der Sammlung des Museum642 – Pößnecker Stadtgeschichte zeigte die Ausstellung als Rarität auch Zeugnisse des Lebens von Lore Gerkewitz aus dem Privatbesitz ihrer Tochter Angelika Anner.
Die sogenannten »Stammbücher« waren zur Goethezeit und darüber hinaus im 19. Jahrhundert bei Bürgertum und Adel sehr beliebt. Kleine Büchlein mit persönlichen Widmungen von Freunden, lieben Bekannten und Familienangehörigen. Dazu liebevoll gestaltet mit Grafiken und Sinnsprüchen – ähnlich den späteren Poesiealben. Friedrich Wagner gestaltete diese mit kolorierten Radierungen. Die Sonderausstellung widmete sich dieser »kleinen Kunstform« mit Originalen, Faksimiles und erläuternden Informationen.
Eine kleine Rückschau in den Alltag der DDR-Kindergärten bot die Sonderausstellung im Museum642. Besucherinnen und Besucher wurden in die eigene Kindheit zurückversetzt und waren gern dazu angehalten, ihre Gedanken und Erinnerungen an die eigene Kindergartenzeit in Form von kleinen Beiträgen an der dazu installierten Pinnwand zu teilen. Zu sehen war die Ausstellung bis zum 16. April 2023.